Alter Schöpf- oder Ziehbrunnen (Enkenbach)

Kulturdenkmal

An der Straßengabelung Ludwigshohl/Neuhof. Diente früher der Wasserversorgung. Renoviert durch die Ortsgemeinde Enkenbach-Alsenborn. Die rechteckige Brunneneinfassung aus Sandstein besitzt links eine Aussparung zum Absetzen des Eimers. Der Schacht ist mit einem Schutzgitter abgedeckt. Eine rechts und links abstützende Holzkonstruktion trägt ein Giebeldach.

Bockbrunnen (Alsenborn)

Naturdenkmal. Gefasste Quelle, Laufbrunnen:

Im mittleren Südhangbereich des Flonbergs, Waldabteilung I 1 a² Geisberg (Mischwald). Die Quelle wurde 1938 gefasst und mit der Inschrift „Bockbrunnen“ versehen. Das über ein Rohr aus Sandsteinmauerwerk austretende Wasser versickert nach ungefähr 50 m in einer Wildschweinsuhle am Fuß des Berghangs. Der Brunnenname erinnert an die Ziegenweiden in den umliegenden Waldungen im Laufe der vergangenen Jahrhunderte. 

Gänsebrünnchen (Alsenborn)

Naturdenkmal. Gefasste Quelle, Laufbrunnen:

An einem steilen Berghang, Waldabteilung III 4 c Geldloch (700 m südöstlich von der Wanderhütte). Die Quelle ist seit Menschengedenken bekannt. Sie wurde vor Jahrzehnten in Sandstein gefasst. Der Brunnen wurde um 1976 von Anton Mages, Peter Buch und Robert Ellenberger restauriert. Ein Stein über dem Wasserspeier zeigt, im Relief skulptiert, eine Gans flankiert von zwei stilisierten Tannenbäumen, an die frühere Gänseweide erinnernd. Das Wasser ergießt sich in ein Abflussrohr und versickert im Hang.

Klosterbrunnen (Enkenbach)

Gefasste Quelle:

Bei der Klosterkirche (Fl-Nr. 417). Aus der in Sandstein gemauerten Brunnenkammer mit eiserner Gittertür fließt das Wasser in den Klosterbach. Eine gegossene Tafel trägt folgende Inschrift:“KLOSTERBRUNNEN. Diese Brunnenanlage versorgte im Mittelalter durch Holzröhren (Deicheln) das benachbarte Nonnenkloster mit Trinkwasser, diente dann den Frauen des Dorfes als Waschplatz, deshalb genannt, und war bei der Bevölkerung auch als KINDELSBRUNNEN bekannt und vertraut. –1980/81 von der Gemeinde Enkenbach-Alsenborn erneuert und ausgebaut.“ Renoviert nach einem Plan des Architekten Werner Dech. (Gründung des Prämonstratenserklosters imJahr 1148; aufgehoben 1564).

Laufbrunnen (Alsenborn)

mit Anschluss an die Wasserleitung.

In der Waldabteilung III 4 b Geldloch. Eingeweiht 1983, gleichzeitig mit der dort errichteten Wanderhütte. Der Brunnen besteht aus Baumstämmen. Das Wasser tritt über ein gekrümmtes Rohr aus. Diese Konstruktion ist nur zeitweise in Gebrauch.

Quelle am Billesweiher (Alsenborn)

Überlaufbrunnen

Nordöstlich des Dorfes, an der L 394 nach Neuhemsbach, am Randecker Hof, Waldabteilung I 8 Billesweiher. Es handelt sich um einen Auslauf der ungefähr 1,5 km südöstlich gelegenen Quellen am Tunnel Stempelkopf. Die Zuleitungsrohre sind aus Kunststoff. Das Wasser tritt über eine aus einer Sandsteinmauer herausragende Röhre aus und fließt in ausgehöhlten Baumstämmen in Kaskaden in einen Graben ab, der zum Billesweiher (Naturdenkmal) führt.

Springbrunnen mit Umwälzpumpe (Enkenbach)

Vor dem Verwaltungszentrum, auf dem Dr.-Konrad-Adenauer-Platz. Geplant, modelliert und skulptiert von dem Bildhauer Walter Bauer, in Bronze gegossen von der Firma Gebr. Rincker in Sinn/Hessen, errichtet 1987 mit Sandsteinteilen von Carl Picard. In der Mitte eines sechseckigen Sandsteinbeckens symbolisiert eine Säule mit blütenkelchartiger Brunnenschale, ornamentiert mit Blattwerk einheimischer Bäume, einen aus dem Wasser wachsenden Baum. Auf dem Schalenrand repräsentieren sieben Bronzefiguren die Ulknamen (Uznamen) der verbandsangehörigen Gemeinden:

Enkenbach: Kuckuck

Alsenborn: Bajasse (als Seiltänzer)

Mehlingen: Hohlwampe

Neukirchen: Besenbinder

Sembach: Wind (kniender, wasserspeiender Knabe)

Baalborn: Stier

Neuhemsbach: Windmacher (sitzender Knabe mit Schlips, gestikulierend)

Der Kopfteil des Brunnens wird von einer kleinen Schale gebildet, gekrönt von einer schäumenden Fontäne. Auf dem Rand dieser Schale plazierte, in Bronze gegossene Fische und Frösche speien ihr Wasser in die größere Schale.

Trinkbrunnen (Enkenbach)

In der Volksschule in Enkenbach. Im Jahr 1966 geplant und erbaut von Walter Bauer, Bildhauer aus Erfenbach, jetzt Horterhof/Schneckenhausen. Auf den Wänden des quadratischen Betonbeckens sind Tiere des Wassers, Fische und Lurche, Seepferdchen und Seesterne, dargestellt.

Eckersborn (Neukirchen)

Naturdenkmal. Quelle des Eselsbach

In der Waldabteilung III 3 a Eggertskopf, auf der linken Seite der von KL-Eselsfürth nach Alsenborn führenden Straße. Grundstückseigentümer (Fl.Nr. 576/1): Peter Urschel. Aus der Quelle entspringt, unter einer Sandsteinplatte mit starker Schüttung austretend, der Sisselbach, der in seinem weiteren Verlauf durch den Hagelgrund Eselsbach heißt. Mit geringer Pflege könnte diese Quelle eine Augenweide sein. (Geschichtliches, nach Zink und Christmann: 1406 Ockersborn. Name abgeleitet von Rufnamen. Ursprünglich Otgers- oder Otgardsbrunno. Umdeutung in Eckhart oder Ecke).

Husarenbrunnen (Baalborn/Drehenthalerhof)

Schachtbrunnen (Quelle)

Bei der Jagdhütte Schwalb im Wartenbergertal, Gemeindewald Baalborn, Abteilung X Husarenbrunnen. Aus einem mit Sandsteinmauerwerk ausgekleidetes Brunnenschacht fließt das Wasser über ein Rohr in den Lanzenbach ab.

Der Husarenbrunnen

Vor langer Zeit, in einer regnerischen und stürmischen Nacht im Herbst, kam auf dem Hügelrücken ein berittener Mann an. Plötzlich blieb sein Pferd stehen und tat keinen Schritt weiter. Er redete auf es ein, streichelte es, tätschelte ihm den Hals, aber das Tier rührte sich nicht von der Stelle. Der Reiter wurde zornig, ritt zurück, wandte sich um, gab dem Pferd die Sporen und galoppierte erneut vorwärts. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit war es nicht mehr möglich anzuhalten, jedoch bremste das Pferd vorne kurz ab und sprang dann mit einem gigantischen Satz über den Felsen in den dahinterliegenden Sumpf. Mann und Pferd verschwanden in dem tiefen Kesselbrunnen, und nur ein dumpfes Gurgeln war zu hören. Es vergingen viele Jahre. Als die Mönche von Otterberg in dem Tal ihre Fischweiher anlegten, fanden sie einen Brunnen, in dem klares Quellwasser sprudelte. Es war die Stelle, an der Reiter und Pferd verschwunden waren. Wie aber kam der Brunnen zu seinem Namen? Zur Kriegszeit tränkten Soldaten ihre Pferde an dieser Stelle und ruhten sich am Felsen aus. Nach ihrer Truppe befragt, antworteten sie:“Wir sind Husaren!“ Seit dieser Zeit heißt der Brunnen „Husarenbrunnen“.

Schallbrunnen (Baalborn)

Laufbrunnen mit eigener Quelle:

An der Ostseite des Stadtgebiet Kaiserslautern gelegenen unteren Schallbrunnerweihersm im Schallbrunnertal, Waldabteilung X 5 Meisenkopf. Der Brunnen wird über eine Wasserleitung von der 300 m nördlich neben dem Weg am oberen Schallbrunerweiher in 1 m Tiefe gefassten Quelle gespeist. Das Wasser ergießt sich in ein Sandsteinbecken, von wo es ein dickes Rohr in den unteren Weiher abgeleitet wird. Der von der Firma K. Müller gelieferte rote Sandsteinfindling trägt die Inschriften:“Waldgemark Mehlinen 1980“ (Vorderseite) und „Forstamt Otterberg“ (linke Seite).

Waschbach (Baalborn)

Dorfbrunnen. Laufbrunnen, von dessen Quelle das Dorf seinen Namen hat:

An der Straßengabelung Otterberger Straße und Steinstraße. Ehemaliger Waschplatz, 1965 von der Gemeinde in eigener Regie als Wahrzeichen des Dorfes instand gesetzt. Das unter dem Straßenniveau über fünf Röhren austretende Wasser ergießt sich in ein geräumiges, mit rotem Natursandstein ausgekleidetes Becken, das über eine Treppe zugänglich ist. Das abfließende Wasser speist den Baalborner Bach. Die Umgebungsmauer ist mit einem Schutzgitter versehen.

Gefasste Quelle (Neuhemsbach)

Auf dem Grundstück von Artur Sprengart, Heinzental 12. Dieser als Viehtränke genutzte Brunnen war bereits vor 1900 bekannt. Über ein direkt neben der Straße aufragendes gekrümmtes Rohr ergießt sich das Wasser in einen Sandsteintrog, von wo es in den Boden oder in den Kanal abläuft.

Hemsbachquelle (Neuhemsbach)

Laufbrunnen, Quelle des Hemsbach:

Etwas außerhalb des Dorfes, ungefähr 30 m rechts neben der nach Sippersfeld führenden L 394, am Waldrand. Im Jahr 1987 nach einer Idee von Peter Schumacher von einigen Neuhemsbacher Jägern erbaut. Eine mittels einer Kette an einem Sandsteinfindling befestigte Metallkelle lädt zum Auffangen des dicht über dem Boden einer Grube über ein Rohr austretenden Wassers der stark schüttenden Quelle ein. Worte des Bürgermeister Bechberger während der Einweihung: „Möge die Quelle ewig sprudeln zur Freude und Erquicking aller, die an ihr verweilen!“

Schlossbergbrunnen (Neuhemsbach)

Dorfbrunnen. Handpumpbrunnen oder „Schwengelbrunnen“:

An der Einmündung der Schlossstrasse in die Alsenborner Straße. Dieser Brunnen diente bereits um 1900 – und in der Folgezeit – der Wasserversorgung. Der hölzerne Brunnenständer mit eisernem Pumpenschwengel und Wasserspeier ruht mit einem Trog auf einem Sockel des Bürgersteigs, dicht bei der Hauswand. Der Brunnen ist außer Betrieb.

Brunnen mit Umwälzpumpe (Sembach)

Bei der Einmündung der Birkenstraße in die Hauptstraße. Geplant von dem Landschaftsarchitekten Burkard Evers, errichtet 1981 in Eigenleistung der Gemeinde. Über eine treppenartige Holzkonstruktion fließt das aus einem rechteckigen Kopfstück frontal austretende Wasser in Kaskaden in ein Becken aus Natursandstein ab.

Sieben-Röhren-Brunnen (Diemerstein im Langental)

Südöstlich vom Forsthaus Schorlenberg, nördlich von Diemerstein im Langental, zwischen dem Großen Kieneck und dem Krummen Eck, erbaut 1927, erneuert 1953 und 1974. Einige bedeutende Quellen im Pfälzerwald sind durch Rittersteine besonders gekennzeichnet. Diese Quelle hier mit dem Ritterstein Nr. 188.

Der Brunnen ist die Quelle des Glasbachs, der nach Süden fließt und bei Frankweiler-Diemerstein in den Hochspeyerbach mündet. Oberforstwart Sauer ließ 1927 den Brunnen neu fassen und schloss die starke Quelle an sieben Röhren an, die aus einem aufgestellten Felsblock das Wasser zusammenfassen. Die Schrift wurde später ergänzt: "Erbaut 1927 - Erneuert 1953 - Erneuert 1974".

Protztalbrunnen (Leinbachtal)

Im Großen Protztal, einem südlichen Seitental des Leinbachtals zwischen Schüsseleck und Protztaleck.